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Lockerer Test mit vielen Treffern

TuS Sommerkahl - TSG Kälberau 4:2 (1:1)

Aufstellung TuS: R. Jordan - C. Staab (85. P. Schwarzkopf), S. Leuschner, L. Schickling (62. S. Schloth), S. Glaab (C) - J. Schlämmer, J. Steigerwald (46. J. Stenger) - L. Kraus, J. Hefter, P. Schwarzkopf (65. D. Wollinger) - N. Hofmann

Tore: 0:1 M. Sahin (14.), 1:1 L. Schickling (42., FE), 2:1 P. Schwarzkopf (47.), 3:1 N. Hofmann (74.), 3:2 K. Erriahi (83.), 4:2 D. Wollinger (89.);

Gelb-Rot: I. Gündogdu (75.);

Für den Test gegen den letztjährigen Dritten der B-Klasse 1 wurde eine verstärkte zweite Mannschaft zusammengestellt. Mit Leon Schickling (insgesamt 101 Minuten im Einsatz), Julian Steigerwald (105), Nils Hofmann (120), Simon Schloth (89) und Samuel Otten standen vier Spieler im Aufgebot, die zuvor bereits beim Raiba-Cup gegen Geiselbach im Einsatz waren. Dagegen streiften sich mit Stefan Leuschner, Steffen Glaab, Johannes Schlämmer, Jan Stenger, Patrick Schwarzkopf und Dirk Wollinger auch gleich sechs Akteure zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder das TuS-Trikot über.

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Auch im dritten Versuch kein Erfolg beim Raiba-Cup

TuS Sommerkahl - SC Geiselbach 0:2 (0:1)

Aufstellung TuS: M. Gerhard - F. Kraus, L. Schickling (41. S. Otten), S. Becker, S. Schloth - T. Gries, J. Steigerwald - A. Stürmer, K. Schickling (C), M. Maier (31. N. Hofmann) - M. Schlämmer

Tore: 0:1 T. Reising (18.), 0:2 M. Bittel (39.);

Aufgrund des später am Tag stattfindenden Freundschaftsspiels gegen die TSG Kälberau fuhren wir nicht mit dem üblichen großen Aufgebot nach Heinrichsthal, sondern teilten die Mannschaft weitestgehend in zwei Gruppen auf, wobei die Priorität natürlich eher auf dem Marktpokal lag, bei dem wir weiterhin auf den ersten Dreier warteten. So verzichteten wir gegen Geiselbach auf René Jordan, Philipp Dorn, Lukas Kraus, Johannes Schlämmer und Stefan Leuschner.
In der Aufstellung schlug sich dies allerdings nur geringfügig nieder. Marco Gerhard begann für René Jordan im Tor, Simon Schloth startete auf der linken Abwehrseite, während Leon Schickling in die Innenverteidigung rückte, und mit Matthias Schlämmer durfte sich der nächste Kandidat im Sturmzentrum versuchen. Fabian Kraus verteidigte wieder hinten rechts und Tobias Gries agierte neben Julian Steigerwald auf der Doppelsechs. Jonas Hefter kam zunächst von der Bank.

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Zum Marktpokalauftakt noch völlig außer Form

TuS Sommerkahl - SV Bavaria Wiesen 0:4 (0:2)

Aufstellung TuS: R. Jordan - F. Kraus, S. Koch (42. S. Otten), L. Schickling, S. Schloth - J. Steigerwald, J. Hefter (23. N. Hofmann) - A. Stürmer (58. L. Kraus), K. Schickling (C), K. Krämer (4.C. Staab) - M. Maier

Tore: 0:1 D. Englert (7.), 0:2 O. Lückel (20.), 0:3 D. Kilchenstein (38.), 0:4 R. Schickling (41.);

Zum Aufgalopp beim diesjährigen Raiba-Cup in Heinrichsthal mussten wir leider auf einige Spieler verzichten, gerade in der Defensive fehlte so manche wichtige Stütze. Im Vergleich zum Test gegen Königshofen waren dies Abwehrchef Stephan Becker, sein zuletzt im Sturm getesteter Partner Philipp Dorn, sowie Abräumer Tobias Gries und Schlussmann Marco Gerhard.
Für unseren Welttorhüter stand erstmals sein designierter Erbe René Jordan im Kasten. Ebenfalls sein Debüt feierte im Mittelfeld anstelle von Tobias Jugendspieler Jonas Hefter sein Debüt neben Julian Steigerwald, der gegen Wiesen etwas defensiver agierte. Nach seinem Urlaub kehrte Fabian Kraus rechts hinten in die Viererkette zurück, wodurch Sascha Koch für Stephan nach innen neben Leon Schickling rückte, der diesmal von Beginn an in der Innendeckung auflief, während Simon Schloth links verteidigte. Nach Krankheit stand auch Alex Stürmer wieder in der Startelf und kam über die rechte Seite, Max Maier stürmte dafür in vorderster Front anstelle von Philipp. Samuel Otten, der nach ersten Erfahrungen in der zweiten nun auch seinen ersten Einsatz in der ersten Mannschaft bekam, Nils Hofmann und Stephan Leuschner komplettierten den Kader.

Bereits kurz nach dem Anpfiff folgte der nächste personelle Rückschlag für unsere Mannschaft, als es Kevin Krämer, hinter dem vor der Partie noch ein großes Fragezeichen gestanden hatte, beim Sprint hinten in den Oberschenkel zog. Der linke Außenbahnspieler musste so bereits früh ersetzt werden.
Insgesamt spielte sich zunächst viel im Mittelfeld ab, die beiden Teams neutralisierten sich noch weitestgehend. Max Maier versuchte es so erst einmal mit einem ordentlichen Schuss aus der Distanz, auf der Gegenseite taten es ihm Robin Schickling und Dominik Kilchenstein gleich. Bereits hier gewährte unsere Defensive allerdings zu viel Raum, was natürlich gegen solch eine Mannschaft tödlich ist. Nur wenige Minuten später war dann ein haarsträubender Fehlpass Ausgangspunkt des ersten Treffers, der Kreisligist spielte schnell und in der Mitte war Dominik Englert völlig frei, der das Spielgerät problemlos über die Linie drückte.
In der Folge übernahm Wiesen, das ebenfalls vor allem im Defensivbereich nicht auf seine Bestbesetzung setzen konnte, die Initiative und profitierte immer wieder von großen Lücken im Defensivverbund des TuS. Zudem fanden unsere Verteidiger kaum ein Mittel gegen die schnellen Offensivspieler der Bavaria. So kamen wir auch beim 0:2 nicht hinterher und Oliver Lückel nutzte das souverän aus. Dabei konnte der Gegner immer wieder auf Angebote unserseits warten, die immer wieder durch leichte Ballverluste und andere individuelle Fehler gegeben wurden.

Erst nach der Halbzeitpause konnten wir die spürbare Nervosität etwas ablegen und den Ball besser laufen lassen. Der Kreisligist verlegte sich nun mehr auf das Kontern und vertraute auf die eigene Defensive, die unsere Angreifer kaum einmal vollständig überspielen konnten. Mit einem Doppelschlag machte Wiesen dann endgültig alles klar. Zunächst traf Kilchenstein nach einem erneuten schnellen Gegenzug, kurz darauf dann Schickling mit einem satten Distanzschuss.
In der Folge ließ der Gegner noch die eine oder andere Gelegenheit liegen, bei der unsere Hintermannschaft überspielt wurde. Auch wir kamen nun zwar öfter vor das gegnerische Tor, allerdings fehlte es deutlich an Durchschlagskraft. Etwas ärgerlich war zudem eine Situation kurz nach dem vierten Treffer, als sich Kai Schickling nach einer Kombination im Mittelfeld im vollen Lauf in Richtung Tor befand, im Sechzehnmeterraum dabei aber von Verfolger Robin Schickling mit dem Arm zu Fall gebracht wurde. Hier sah der Schiedsrichter kein Vergehen. So blieb am Ende auch der Ehrentreffer aus.

Unsere Mannschaft war dem klassenhöheren Gegner an diesem Tag in allen Belangen unterlegen und zeigte zahlreiche Defizite, an denen in den kommenden Wochen noch schwer gearbeitet werden muss. Lediglich in der zweiten Hälfte zeigte man phasenweise gute Ansätze, insgesamt jedoch präsentierte man sich in schwacher Verfassung. Teilweise agierte man in der Defensive fahrlässig. Hinten ließ man dem Gegner viel zu große Räume, ging nicht konsequent in die Zweikämpfe und konnte die Geschwindigkeit der Angreifer nicht mitgehen. Im Mittelfeld wurden zu viele Bälle verloren, sodass man über weite Teile der Partie hinterherlaufen musste. Und offensiv strahlte man ebenfalls zu wenig Gefahr aus. Insgesamt ließ man außerdem eine gewisse Körperlichkeit vermissen, die notwendig gewesen wäre, um vernünftig Paroli bieten zu können. Aktuell ist also noch viel zu tun, um in vier Wochen die Kreisklasseform zu erreichen. Gegen Eichenberg am Donnerstag ist definitiv eine klare Steigerung nötig, um nicht bereits die nächste Niederlage verkraften zu müssen.

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Bitteres Remis

TuS Sommerkahl - SG Eichenberg/Sailauf 1:1 (1:0)

Aufstellung TuS: R. Jordan - T. Gries (54. S. Otten), P. Dorn, S. Becker, L. Schickling - J. Steigerwald, J. Hefter (31. S. Schloth) - A. Stürmer (40. N. Hofmann), K. Schickling (C), M. Maier - F. Kraus

Tore: 1:0 K. Schickling (2.), 1:1 L. Schickling (59., ET);

Gegen Eichenberg/Sailauf konnten wir davon profitieren, dass kurzfristig doch mehr Spieler zur Verfügung standen als gedacht. Neben Marco Gerhard, Urlauber Tobias Gries und den zuletzt verletzten Matthias und Johannes Schlämmer standen so überraschend auch die früher vom Urlaub bzw. der Montage zurückgekehrten Philipp Dorn und Stephan Becker im Aufgebot.
Letztere bildeten dann sogleich wieder die Innenverteidigung, Tobias verteidigte auf der rechten Seite. Sascha Koch fiel wie Kevin Krämer und Christian Staab verletzungsbedingt aus, Leon Schickling rückte auf links und Fabian Kraus war der nächste Kandidat, der sich als Stürmer versuchen durfte. Simon Schloth nahm zunächst auf der Bank Platz. Vor der Abwehrreihe gab es lediglich eine Änderung, Max Maier kam anstelle von Kevin über seine angestammte Position auf der linken Außenbahn und nicht wie zuletzt als Stoßstürmer. Im Vergleich zum Montag fehlte Patrick Schwarzkopf im Kader.

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TuS braucht noch Anlauf

TuS Sommerkahl - SV Königshofen 4:3 (2:0)

Aufstellung TuS: M. Gerhard - S. Koch (66. L. Kraus), S. Becker (50. C. Staab), S. Schloth, L. Schickling - T. Gries (82. P. Schwarzkopf) - K. Krämer, J. Steigerwald, K. Schickling, M. Maier - P. Dorn

Tore: 1:0 J. Steigerwald (6.), 2:0 P. Dorn (43.), 2:1 P. Kampfmann (46.), 3:1 J. Steigerwald (59.), J. Steigerwald (65.), L. Kempf (66., FE), 4:3 P. Kampfmann (81.);

Im Vergleich zum letzten Auftritt der Saison 2018/2019 beim Relegationsspiel in Schimborn gegen die SG Viktoria Kahl II/DJK Kahl gab es lediglich zwei Änderungen in der Startformation. Für unseren in Richtung Mömbris verabschiedeten Torjäger Georg Dorn und den im Urlaub weilenden Fabian Kraus rückten Simon Schloth und Sascha Koch in die Mannschaft.
Sascha, der nach Abschluss seiner Weiterbildung zur neuen Saison wieder voll angreift, ersetzte Fabian positionsgetreu rechts hinten in der Viererkette. Simon, der nach Verletzungsproblemen in der abgelaufenen Rückrunde zum ersten Mal seit Anfang April wieder in der ersten Mannschaft zum Einsatz kam, rückte zunächst neben Stephan Becker in die Innenverteidigung. Der etatmäßige Innenverteidiger Philipp Dorn wurde dafür als Nachfolger seines Bruders im Sturmzentrum getestet. Hier wird wohl im Verlauf der Vorbereitung noch die eine oder andere Option ausprobiert werden.
Neben unseren in der Relegation jeweils als Joker erfolgreichen Abgängen Davide Carpanzano und Philipp Lenk fehlten auf der Ersatzbank auch der erkrankte Alex Stürmer, sowie Matthias Schlämmer, Patrick Schwarzkopf und Christian Staab, der zwar aufgrund der zahlreichen Spielausfälle zum Ende der vergangenen Saison noch seine Rotsperre aus der B-Klasse absitzen muss, in den Freundschaftsspielen aber eingesetzt werden kann, ergänzten daher das Aufgebot.

Im Gegensatz zum TuS, bei dem durchweg bekannte Gesichter auf dem Feld standen, bot der A-Klasse-Aufsteiger drei seiner vier Neuzugänge von Beginn an auf. So konnte der SVK mit den allesamt mindestens kreisklasseerfahrenen Maurice Dedio, Lukas Kempf, Benjamin Schickling, Andreas Hock und Spielertrainer Peter Kampfmann im Mittelfeld eine durchaus beachtliche Qualität in die Waagschale werfen. Mit Sebastian Fersch kam schließlich in der zweiten Halbzeit auch noch Neuling Nummer vier zum Zug.
Nichtsdestotrotz ging unsere Truppe als frischgebackener Kreisklassist natürlich als leichter Favorit in die Begegnung und so spielten die Gäste in den ersten Minuten sehr abwartend, sodass wir in unserer Hintermannschaft die Kugel relativ unbedrängt zirkulieren lassen konnten und viel Ballbesitz verbuchten. Allerdings fanden wir zunächst kein Mittel gegen die dichte Staffelung der Königshofener, der eine oder andere verunglückte Vertikalpassversuch zwang unsere Mannschaft erst einmal zur Geduld. So kamen wir in der Anfangsphase lediglich zu einer Halbchance.
Dennoch dauerte es nicht lange, ehe der klassenhöhere TuS in Führung gehen konnte. Julian Steigerwald eroberte sich kurz hinter der Mittellinie den Ball, ging ein paar Meter und sah, dass der Schlussmann der Gäste etwas zu weit vor seinem Kasten stand. So hob er das Leder aus knapp 50 Metern über diesen hinweg genau ins Netz.
Der SVK ließ sich davon allerdings nicht schocken und lauerte weiter auf seine Chance. Diese sollte er in der Folge auch bekommen, da er insgesamt etwas wacher und spritziger wirkte als der TuS. So kam Königshofen zur einen oder anderen gefährlichen Aktion, als der Gast nach Ballgewinn schnell nach vorne spielte. Auch infolge einer eigenen Ecke wurde es durch einen Konter durchaus brenzlig. Glücklicherweise konnten wir diese Situationen entweder noch rechtzeitig bereinigen oder der Abschluss geriet zu harmlos. Allerdings brachten wir selbst offensiv in dieser Phase auch nicht wirklich mehr zustande.
Zwingendere Möglichkeiten erarbeiteten wir uns erst, als es uns besser gelang, unsere beiden Außenspieler in Szene zu setzen. Zweimal wurde Kevin Krämer steil geschickt, konnte das Leder allerdings nicht im Kasten unterbringen. Erst kurz vor der Pause dann eine starke Kombination über die rechte Seite. Max Maier legte dem außen durchstartenden Julian die Kugel in den Lauf. Dieser zog von rechts in den Strafraum und fand am kurzen Pfosten den völlig freistehenden Philipp Dorn, der seelenruhig einschieben konnte.

Trotz des Treffers zum vielzitierten psychologisch wichtigen Zeitpunkt verschliefen wir den Beginn der zweiten Spielhälfte komplett. In der Abwehrreihe brachten wir uns selbst in Bedrängnis, vertändelten den Ball und gingen den Torschützen Peter Kampfmann nicht richtig an. So stand es kurz nach Wiederanpfiff plötzlich nur noch 2:1. Auch in den Minuten darauf war Königshofen nun etwas besser im Spiel und kam das eine oder andere Mal gefährlich vor unser Tor.
Mit der Zeit übernahmen wir dann wieder mehr die Kontrolle und kamen erneut über die Außenbahn zum Erfolg. Max brachte von rechts die Flanke nach innen und Kevin verlängerte am kurzen Pfosten in die Mitte, wo Julian das Leder volley über die Linie drückte. Als der Mittelfeldmotor nach einer Ecke von Kevin kurz darauf auch noch das 4:1 köpfte, sah es zunächst so aus, als sei die Partie gelaufen.
Eine kuriose Aktion brachte die Gäste dann aber doch noch einmal zurück ins Spiel. Sascha Koch erlief im eigenen Strafraum den Ball und schirmte diesen gegen Königshofens Andreas Hock ab, der ihn beim Versuch, noch an das Spielgerät zu kommen, zwei oder drei Mal in den Hacken traf. Sascha allerdings verlor daraufhin plötzlich komplett die Nerven und stieß seinen Gegenspieler um. Die Folge: Strafstoß. Aufgrund des vorangegangenen Foulspiels des Gegners gab es einige Beschwerden von unserer Seite und vielleicht wäre hier Freistoß für den TuS und Karte für Sascha die glücklichere Entscheidung gewesen, dennoch an dieser Stelle kein Vorwurf an den Schiedsrichter bei dieser undankbaren Situation. Lukas Kempf verwandelte schließlich sicher zum 4:2.
Insgesamt gab es im zweiten Abschnitt hüben wie drüben die eine oder andere gute Gelegenheit zu sehen. Unsere Mannschaft zeigte dabei weiterhin deutlich, wo im Verlauf der Vorbereitung noch einiges an Luft nach oben ist. Gerade die Konzentration nahm mit zunehmender Spielzeit noch einmal spürbar ab, sodass uns einige leichte Fehler und Ballverluste unterliefen, die den Gegner immer wieder stark machten. Zum Abschluss des Freundschaftskicks zeigte Königshofens Spielertrainer Peter Kampfmann dann noch einmal seine individuelle Klasse. Aus 20-25 Metern halblinker Position jagte er einen Freistoß direkt ins linke Dreieck und sorgte damit für den 4:3-Endstand.

Der erste Test zeigte, dass bis zum Rundenbeginn in fünf Wochen noch einiges zu tun ist. Zwar hat unsere Elf bis hierhin erst zwei Trainingseinheiten absolviert, allerdings wird dies beim Gegner höchstwahrscheinlich nicht viel anders ausgesehen haben. Dennoch wirkte dieser phasenweise etwas spritziger und griffiger. Umso wichtiger wird es sein, die kommende Woche mit vier Einheiten voll auszunutzen, um hier die Leistung hochzufahren. Schließlich wartet am Montag zum Raiba-Cup-Auftakt mit dem Kreisligisten aus Wiesen bereits ein ganz anderes Kaliber, bei dem uns zudem wohl einige Stammkräfte fehlen werden.
Ebenso hat man gesehen, wie wichtig es ist, immer wieder variabel in unserem Spiel zu sein. Zwar werden wir in der Kreisklasse vermutlich weniger auf besonders tief stehende Kontrahenten treffen, dennoch ist damit zu rechnen, dass wir immer wieder damit konfrontiert werden, dass die Mitte verdichtet wird, um unser starkes Zentrum aus dem Spiel zu nehmen. Gerade in diesen Fällen ist es natürlich gut, auch über die Außen einige PS auf die Strecke bringen zu können. Durch die Abgänge von Davide und Philipp kommt es daher umso mehr darauf an, dass Max und Kevin richtig fit werden und bleiben, die beide in der vergangenen Saison immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatten und daher nur knapp ein bzw. zwei Drittel der Spiele bestreiten konnten. Auch die Rückkehr von Alex Stürmer, der in der vergangenen Rückrunde ebenfalls erkrankt lediglich die letzten beiden Spiele verpasste und ansonsten absolute Stammkraft war, ist in diesem Zusammenhang sehr wichtig. Auch Plamen Petev könnte durchaus wieder eine Option für die erste Mannschaft werden, sollte er in den kommenden Wochen wieder regelmäßig trainieren können.