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Klarer Auswärtserfolg in Mensengesäß

SV Eintracht Mensengesäß - TuS Sommerkahl 0:4 (0:3)

Aufstellung TuS: R. Jordan - J. Hefter, P. Dorn, S. Becker (60. L. Schickling), F. Kraus - T. Gries (46. M. Schlämmer), J. Steigerwald, M. Maier, J. Stenger (70. A. Stürmer), S. Schloth - K. Schickling (C)

Tore: 0:1 K. Schickling (12.), 0:2 M. Maier (17.), 0:3 J. Steigerwald (43.), 0:4 M. Schlämmer 59.);

Gelb-Rot: L. Schickling (85.);

Im Gegensatz zum Pokalaus unter der Woche konnten wir bei der ersten Kreisklasse-Auswärtsfahrt zu unserer Erfolgself vom vergangenen Sonntag zurückkehren und fuhren mit dem exakt gleichen Kader nach Mensengesäß, der schon gegen Schimborn die ersten drei Punkte eingesammelt hatte. Lediglich eine personelle Änderung ergab sich in der Startformation: Simon Schloth, der eine Woche nach seinem Malle-Urlaub den Jetlag überstanden hatte, bekam auf der linken Seite den Vorzug vor Leon Schickling. Wie schon in den letzten drei Vorbereitungsspielen, war er dabei in neuer offensiver Rolle zu sehen, während Fabian Kraus auf die defensive Außenbahn rückte.

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Dettingen mit einer Machtdemonstration

TuS Sommerkahl - SV Germania Dettingen 1:9 (1:6)

Aufstellung TuS: M. Gerhard - J. Hefter, M. Dorn, S. Becker (46. J. Schlämmer), L. Schickling - T. Gries (70. S. Glaab), J. Steigerwald - M. Maier, J. Stenger (46. M. Schnetter), S. Schloth - K. Schickling (C)

Tore: 0:1 M. Sänger (9.), 0:2 H. Wenzel (15.), 0:3 H. Wenzel (18.), 0:4 H. Wenzel (28.), 0:5 M. Schlappa (37.), 0:6 H. Wenzel (38.), 1:6 J. Steigerwald (44.), 1:7 D. Kallina (52.), 1:8 D. Kallina (61., FE), 1:9 B. Schönwald (84.);

Durch den Zweitrunden-Erfolg bei der SG Laudenbach-Westerngrund kam mit dem Kreisligisten Germania Dettingen am Mittwochabend ein echter Kracher zum TuS. Leider mussten terminbedingt einige Spieler bei diesem Highlight passen. So stand anstelle von René Jordan dieses Mal wieder der Altmeister Marco Gerhard zwischen den Pfosten. In der Viererkette begann Michael Dorn für seinen Bruder Philipp. Und auf der linken Außenbahn kam mit Simon Schloth einer der Torschützen aus der vorherigen Pokalrunde für Fabian Kraus neu ins Team. Als Ersatzspieler fehlten uns zudem Alex Stürmer und Matthias Schlämmer, an dessen Stelle Bruder Johannes nach Urlaub wieder mit Partie war. Steffen Glaab und Michael Schnetter komplettierten das Aufgebot.

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Heimserie hält auch in der Kreisklasse

TuS Sommerkahl - SG Schimborn 3:1 (1:1)

Aufstellung TuS: R. Jordan - J. Hefter, P. Dorn, S. Becker, L. Schickling (46. S. Schloth, 90. A. Stürmer) - T. Gries, J. Steigerwald - M. Maier (30. M. Schlämmer), J. Stenger (71. M. Maier), F. Kraus - K. Schickling (C)

Tore: 0:1 T. Herleth (23., FE), 1:1 J. Stenger (27.), 2:1 K. Schickling (73.), 3:1 K. Schickling (78., FE);

Im Vergleich zum Pokalerfolg am vergangenen Sonntag rotierten wir wieder etwas zurück, zumal die Jungspunde Johannes Schlämmer und Samuel Otten aufgrund von Urlaub beide nicht zur Verfügung standen. Auch Torschütze Simon Schloth war keine Option für die Startelf, da er erst am Morgen aus Mallorca zurückgekommen war und noch im Stau stand.
In diese kehrten dagegen Tobias Gries und Leon Schickling zurück, zudem versuchte sich wie gegen Schöllkrippen Jan Stenger auf der Zehn. Max Maier rückte dafür auf die rechte Seite, Fabian Kraus eine Position nach vorne.

Die Begegnung brauchte eine lange Anlaufphase, mehr als eine Viertelstunde lang spielte sich das Geschehen größtenteils im Mittelfeld ab, wo sich beide Teams weitestgehend neutralisieren. Julian Steigerwald setzte mit einem Schuss aus dem Rückraum das erste Ausrufezeichen, zielte allerdings einen halben Meter über die Latte. Fast im Gegenzug dann die erste nennenswerte Offensivaktion des Kreisliga-Absteigers, ein Angreifer der SG wurde nach zu einfachem Ballgewinn schnell in den Strafraum geschickt und Stephan Becker ging im Zweikampf zu ungeschickt zu Werke. Klarer Fall: Elfmeter! Timo Herleth ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte sicher zur 1:0-Führung für die Gäste.
Diese hielt allerdings nicht lange. Nur wenige Minuten später steckte Kai Schickling schön auf Jan Stenger durch, der das Leder abgeklärt rechts am Torhüter vorbei in die Ecke schob. Es war spürbar, wie sehr sich die Zuschauer für den verletzungsgeplagten Rückkehrer freuten, der in der abgelaufenen Saison nur zu einem eine Halbzeit langen Einsatz in der ersten Mannschaft gekommen war. Das Remis war bis dato in jedem Fall verdient, da die Hausherren zu diesem Zeitpunkt doch etwas besser in der Partie waren als Schimborn.
Die Gäste allerdings wachten nach dem Gegentreffer etwas auf, was der bis hierhin eher mittelmäßigen Begegnung sichtlich gut tat. Nach einem Eckstoß zeigte sich erstmals Torjäger Marcel Wütscher mit einem Kopfball, den er allerdings links am Tor vorbeisetzte. Auch Tobias Westermann verbuchte vor dem Halbzeitpfiff noch zwei ordentliche Abschlüsse, die ebenfalls beide ihr Ziel verfehlten.

Nach dem Seitenwechsel war es dann der TuS, der die erste Duftmarke setzte. Nach einem starken Doppelpass knallte Julian das Leder gegen die Latte, ein paar Minuten später setzte Kai einen Drehschuss über den Kasten. Auf der Gegenseite war es wieder Westermann, der die Schusschance suchte, auch in dieser Situation war allerdings noch ein Bein dazwischen.
Insgesamt aber tat unsere Elf nun mehr fürs Spiel und näherte sich immer weiter dem Tor an. Zunächst vergab man dabei noch eine hundertprozentige Chance, als gleich drei Angreifer nacheinander das Spielgerät nicht über die Linie bekamen. So mussten dann am Ende zwei Standards her, um die Waage innerhalb weniger Minuten in die richtige Richtung ausschlagen zu lassen. Erst köpfte Kai eine Freistoßflanke von Fabian Kraus ins Netz, dann verwandelte er einen Strafstoß nach Foul von Oliver Fischer an Julian.
Einen wirklichen Ansturm starteten die Gäste im Anschluss nicht mehr. Noch beim Stand von 2:1 versuchte es Oliver Rink mit einem Volleyschuss, verfehlte das Tor bei diesem schwer zu nehmenden Schuss allerdings deutlich. Auf der anderen Seite verbuchten Kai und Max Maier noch gute Möglichkeiten, zielten allerdings beide links am Kasten vorbei.

Die Sommerkahler Liga-Heimserie, die seit dem ersten Spieltag der Saison 2017/2018 anhält, hat somit auch die erste Bewährungsprobe in der Kreisklasse überstanden und das mit Bravour. Gegen den hoch gehandelten Absteiger aus Schimborn siegte man am Ende verdient und phasenweise durchaus überzeugend. Die Gäste hingegen blieben deutlich hinter den Erwartungen zurück und hatten sich den Start in die Kreisklassen-Saison sicherlich auch anders vorgestellt. Der TuS kann somit mit ordentlich Rückenwind in die Runde starten und konnte schon einmal einen echten Achtungserfolg verbuchen, der Mut macht für die kommenden Wochen.

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Sommerkahl siegt in Laudenbach

SG Laudenbach/Westerngrund - TuS Sommerkahl 1:5 (1:2)

Aufstellung TuS: R. Jordan - J. Hefter, P. Dorn, S. Becker (72. M. Dorn), F. Kraus - J. Schlämmer (37. L. Schickling), J. Steigerwald - S. Otten (62. M. Schlämmer), M. Maier, S. Schloth (86. S. Otten) - K. Schickling (C)

Tore: 1:0 P. Kucharczyk (2., DF), 1:1 J. Steigerwald (25.), 1:2 M. Maier (30.), 1:3 S. Schloth (66.), 1:4 K. Schickling (68.), 1:5 K. Schickling (77., HE);

Gelb-Rot: P. Dorn (36.);

Statt des zum Abschluss des Trainingswochenendes angesetzen Tests gegen den 1. FC Mömbris gab es nach der am Freitag zuvor überstandenen ersten Pokalrunde eine Auswärtsreise zur SG Laudenbach/Westerngrund, die aus nachvollziehbaren Gründen im Vorfeld keine großen Begeisterungsstürme ausgelöst hatten. Nichtsdestotrotz nutzte Trainer Julian Steigerwald die Gelegenheit, dem Nachwuchs die Chance zu geben, sich zu zeigen. Neben Jonas Hefter, der in der Vorbereitung bereits mehrere Male in der Startelf stand, durften sich daher auch Johannes Schlämmer und Samuel Otten von Beginn an beweisen. Johannes ersetzte Tobias Gries auf der Doppelsechs, Samuel Matthias Schlämmer auf der rechten Außenbahn.
Darüber hinaus gab es im Vergleich zum Freitag nur eine Änderung, in der Innenverteidigung lief Philipp Dorn anstelle von Leon Schickling auf. Gar nicht im Kader waren Jan Stenger, Alex Stürmer und Stefan Leuschner, während Michael Dorn, der zuletzt im Februar für die erste Mannschaft aktiv war, sein Comeback gab.

Zu Beginn schien die Partie zunächst einmal ihren gewohnten Gang zu nehmen. Als Philipp Dorn einige Meter vor dem eigenen Strafraum den Ball mit dem Körper gegen einen Angreifer der Hausherren behauptete, sah der Schiedsrichter ein Foulspiel und sprach der SG daher einen Freistoß zu. Was dann allerdings Patrick Kucharczyk aus der Chance machte, war Extraklasse. Er setzte das Leder vollkommen unhaltbar in den linken Winkel.
Somit ließen sich unheimliche Parallelen zum vergangenen Herbst erkennen, als Laudenbach/Westerngrund nach einem umstrittenen Foulelfmeter ebenfalls sehr früh in Führung gegangen und der TuS in der Folge vergeblich angerannt war. Auch in dieser Begegnung vergaben wir die erste dicke Möglichkeit. Simon Schloth eroberte am linken Strafraumeck der Gastgeber den Ball und legte diesen in die Mitte auf Kai Schickling, der freistehend an Schlussmann Christoph Ritter scheiterte. Auch auf der Gegenseite folgte aber in den Minuten darauf der eine oder andere gefährliche Abschluss. Erneut Kucharczyk brachte einen Schlenzer gefährlich in Richtung Tor, der Versuch strich aber am rechten Pfosten vorbei. Nach einem Missverständnis von Philipp Dorn und Torwart René Jordan bekam die SG außerdem einen indirekten Freistoß aufgrund von Rückpass an der Strafraumgrenze, der allerdings in der Mauer landete.
Insgesamt tat die Gastmannschaft allerdings mehr fürs Spiel und drehte dieses in der Folge innerhalb weniger Minuten. Zunächst machte Max Maier eine Situation, die eigentlich bereits festgefahren schien, wieder gefährlich, indem er von der Grundlinie den heranstürmenden Julian Steigerwald bediente. Der Spielertrainer ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und schoss links unten ein. Nur fünf Zeigerumdrehungen später war es dann Max selbst, der in halbrechter Position vor dem Strafraum von Kai bedient wurde, aufdrehen und links unten verwandeln konnte.
Kurz vor dem Pausentee wurde es dann noch einmal verwirrend. Nach einem eigentlich recht harmlosen Zweikampf im Mittelfeld zitierte der Unparteiische Philipp zu sich, um ihm die gelbe Karte zu zeigen - und verwies ihn daraufhin plötzlich mit dem gelb-roten Karton vom Feld. Eine Entscheidung, die für viel Unverständnis aufseiten der Gäste sorgte.

In Überzahl erwartete man, dass die Platzherren nach dem Seitenwechsel auf den Ausgleich drängen würden, doch überraschenderweise kam es ganz anders. Der TuS übernahm hier nach und nach immer deutlicher das Kommando. Allerdings dauerte es eine Viertelstunde, ehe man die erste nennenswerte Torchance im zweiten Abschnitt verbuchte. Auf der rechten Seite wurde Max Maier geschickt, dessen Schuss jedoch genau bei Ritter landete.
Nach einer guten Stunde Spielzeit machten wir dann aber endgültig alles klar. Zunächst scheiterte der groß aufspielende Simon nach einer Freistoßflanke von Fabian Kraus noch mit einem Kopfball am starken Ritter. Nur wenige Augenblicke später durfte der Neu-Linksaußen, der im vergangenen Jahr in der zweiten Mannschaft als sicherer Elfmeterschütze aufgefallen war, in der ersten Garde bis dato aber noch auf seinen ersten Treffer wartete, sein Premierentor bejubeln. Mit einem schönen Doppelpass mit Max spielte sich der 19-jährige auf der linken Seite durch und schob das Leder ins lange Eck. Kai, der kurze Zeit später mit einem Distanzschuss traf, machte den erneuten Doppelschlag perfekt und sorgte gleichzeitig für die endgültige Entscheidung. Der SG, die bereits in den Minuten zuvor völlig wider erwarten mehr und mehr platt wirkte, hatte man nun komplett den Stecker gezogen.
Der TuS spielte den Rest der Partie recht locker runter und schraubte das Ergebnis per Strafstoß sogar noch einmal in die Höhe. Eine halbhohe Hereingabe von Julian bekam ein Verteidiger in der Mitte an den Arm und Kai verwandelte den Elfmeter sicher mit einem Schuss in die Mitte.

Auch wenn es nur ein Pokalspiel war, so war dieser Erfolg dennoch eine Erlösung. Endlich zeigte man mal wieder, dass man auch in Laudenbach noch gewinnen kann und nach Jahren voller Häme und Spott, die man hier ertragen musste, tat es wohl allen Sommerkahlern in der Seele gut, hier einmal einen Sonntag lang genießen zu können, wie es mit zunehmender Spielzeit immer ruhiger auf dem Sportplatz wurde.
Sicherlich ist ein solcher Vergleich nicht überzubewerten, dennoch zeigte man sich in vielen Bereichen schon um einiges besser als in den Vorwochen und vielleicht ist diese Partie nach einer durchwachsenen Vorbereitung tatsächlich ein Brustlöser zur rechten Zeit. Auch die konditionelle Arbeit, die insbesondere nach dem Marktpokal, als man hier noch erhebliche Defizite aufwies, hat sich sichtbar gelohnt. Es war schon sehr erstaunlich, dass die TuS-Elf am Ende ihres Trainingswochenendes, nach dem Mannschaftsabend auf dem Vormwälder Handkäsfest und mit einem Morgenlauf über mehr als acht Kilometer in den Knochen, trotz fast 60-minütiger Unterzahl am Ende das wesentlich fittere Team war. Nichtsdestotrotz gilt es natürlich, weiter zu arbeiten, denn zum Saisonauftakt kommt am kommenden Sonntag mit der SG Schimborn bereits ein ganz anderes Kaliber auf uns zu.

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Ungefährdeter Sieg bei müdem Freitagabendkick

SG Daxberg/Schimborn II - TuS Sommerkahl 1:2 (0:1)

Aufstellung TuS: R. Jordan - J. Hefter, L. Schickling, S. Becker (46. P. Dorn), F. Kraus - T. Gries (46. J. Stenger), J. Steigerwald - M. Schlämmer (46. A. Stürmer), M. Maier, S. Schloth - K. Schickling (C)

Tore: 0:1 J. Steigerwald (14.), 0:2 K. Schickling (55., HE), 1:2 T. Kremer (71.);

Auf vier Positionen verändert gegenüber dem letzten Raiba-Cup-Spiel gegen Schöllkrippen trat unsere Mannschaft zum Pokalduell in Daxberg an. Im Tor ersetzte René Jordan wieder Marco Gerhard, Jonas Hefter verteidigte für Christian Staab hinten rechts, Matthias Schlämmer rückte für Alex Stürmer auf die rechte Außenbahn und Max Maier für Jan Stenger auf die Zehn. Zudem tauschten Fabian Kraus und Leon Schickling die Positionen. Neben Marco und Christian mussten wir außerdem auf Lukas Kraus und Patrick Schwarzkopf verzichten, während zusätzlich zu René und Max Philipp Dorn und Johannes Schlämmer den Kader komplettierten.