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TuS findet nie richtig ins Spiel

SG FC Viktoria Kahl III/DJK Kahl II - TuS Sommerkahl II 2:2 (2:1)

Aufstellung TuS: D. Wollinger - S. Koch, S. Schloth, M. Manteufel, S. Glaab (80. F. Maier) - P. Schwarzkopf (46. P. Petev), C. Geißler - S. Otten, H. Magel (70. P. Schwarzkopf), L. Kraus (C) - N. Hofmann

Tore: 0:1 N. Hofmann (21.), 1:1 T. Schneider (35.), 2:1 S. Demirer (43.), 2:2 N. Hofmann (90.);

Wieder mussten wir unsere Formation auf einigen Positionen verändern, allerdings hielt es sich dieses Mal sogar einigermaßen in Grenzen. Für Tino Glaab, Christian Maier, Jan Stenger und Daniel Otten standen die Comebacker Simon Schloth, Michael Manteufel, und Plamen Petev, sowie Heiko Magel und Christian Geißler im Aufgebot.
So mussten wir leider mit Dirk Wollinger einen unserer beiden Torjäger opfern, um Tino zwischen den Pfosten zu ersetzen. Mit Simon und Michael setzten wir dafür wieder auf eine Viererkette, die allerdings ohne Christian Maier auskommen musste. Sascha Koch rückte außerdem für Frank Völker (Bank) in die Anfangself. Hinter der einzigen Spitze Nils Hofmann agierte Heiko, Samuel Otten rückte auf die rechte Seite und Patrick Schwarzkopf ins defensive Mittelfeld anstelle von Felix Maier (Bank). Neben ihm zog Christian Geißler auf der Position von Jan Stenger die Fäden.

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Tag der offenen Tür beim TuS

TuS Sommerkahl II - SV Königshofen 0:10 (0:5)

Aufstellung TuS: T. Glaab - S. Glaab, C. Maier, F. Völker - F. Maier (12. S. Koch), J. Stenger (70. F. Maier) - L. Kraus (C), S. Otten (21. D. Otten, 46. S. Otten, 60. D. Otten), P. Schwarzkopf - N. Hofmann, D. Wollinger

Tore: 0:1 P. Kampfmann (11.), 0:2 D. Knaub (19.), 0:3 P. Kampfmann (23.), 0:4 P. Kampfmann (28.), 0:5 A. Hock (43.), 0:6 A. Rus (47.), 0:7 P. Kampfmann (54.), 0:8 A. Rus (57.), 0:9 A. Rus (60.), 0:10 N. Gries (79.);

Wie gewohnt mussten wir erneut einige Änderungen vornehmen, allerdings kamen wir unserem Saisonziel bereits vor dem Anpfiff erneut einen wichtigen Schritt näher, zu jedem Spiel antreten zu können. Hierzu bedanken wir uns wieder bei allen Spielern, die sich teilweise recht kurzfristig noch auf den Sportplatz und durch die Minuten gequält haben.
Da diesmal neben Nils Hofmann mit Dirk Wollinger auch unser zweiter Torjäger zur Verfügung stand, versuchten wir, den klaren Favoriten mit zwei echten Spitzen und dahinter Samuel Otten, der für Heiko Magel von der Außenbahn in die Mitte rückte, zu beschäftigen. Die vakante Position übernahm Patrick Schwarkopf. Hinten sollte eine Dreierkette das Zentrum verdichten. Sascha Koch, der es leider nicht rechtzeitig zum Anpfiff schaffte und zunächst durch Felix Maier vertreten wurde, bildete die Mitte davon. An seiner Seite verteidigten Frank Völker, der zuletzt wie Tino Glaab mit über 40 noch einmal unverhofft zum Stammspieler wurde, und Steffen Glaab, dessen Posten neben Christian Maier im defensiven Mittelfeld von Jan Stenger übernommen wurde. Verzichten mussten wir außerdem leider auf Alex Völker und Thomas Imgrund.

Unsere Truppe konnte die Gäste zu Beginn recht erfolgreich vom eigenen Gefahrenbereich fernhalten, lediglich Peter Kampfmann deutete früh seine Klasse an, setzte den Ball aus halbrechter Position allerdings knapp am langen Pfosten vorbei. Wenige Minuten später zielte Königshofens Spielertrainer dann allerdings umso genauer. Einen Freistoß drehte er um die Mauer herum unhaltbar ins rechte untere Toreck.
In der Folge wurde der SVK bestimmender und war beim 0:2 kaum zu verteidigen. Am Ende wurde Dennis Knaub halbrechts im Strafraum auf die Reise geschickt und strahlte das Leder einfach oben ins kurze Eck. Wenig später landete eine Hereingabe von rechts über Umwege bei Kampfmann, der sich einmal um die eigene Achse drehte und abzog. Leicht erwischte der Schuss aus kurzer Distanz Tino Glaab auf dem falschen Fuß und fand seinen Weg ins Netz.
Zwar war der Gast die tonangebende Mannschaft in diesem Spiel, nichtsdestotrotz verlief die Partie bis dato auch äußerst unglücklich für unsere Truppe, da die Tore so nicht unbedingt fallen müssen. Daraufhin häuften sich bei uns auch die individuellen Fehler. Gleich zweimal spielten wir nach eigenem Abstoß dem Gegner den Ball in den Fuß, was Kampfmann und Andreas Hock zu zwei weiteren Treffern nutzten. Erst kurz vor der Pause ließ Königshofen wieder eine Gelegenheit liegen, als ein Ball von rechts knapp vor der Torlinie vorbeistrich und Adrian Rus am langen Pfosten denkbar knapp verpasste.
Offensiv kam der TuS selten über gute Ansätze hinaus. Zwei-, dreimal steckten wir das Spielgerät zwar schön in die Spitze durch, allerdings jedes Mal einen Tick zu weit. Einen Schuss von Jan Stenger links im Strafraum hielt Felix Fischer ohne Probleme. Auch als ein Freistoß immer länger wurde und gegen die Latte sprang, war der SVK-Torwart hellwach und warf sich in den Abpraller. Der Nachschuss wurde schließlich aufgrund von gefährlichen Spiels zurückgepfiffen.

Im zweiten Abschnitt galt es nun, das Ergebnis im Rahmen zu halten, doch schon kurz nach Wiederanpfiff folgte der nächste Rückschlag unserer Elf, als wir erneut einem gegnerischen Angreifer den Ball in den Fuß spielten. Rus war der Nutznießer. Wiederum nur kurze Zeit später schüttelte Kampfmann auf der linken Seite gleich mehrere Gegenspieler ab und erzielte seinen vierten Treffer, mit dem er seinen Vorsprung in der Torschützenliste weiter ausbauen konnte.
Ihm auf die Fersen machte sich Teamkollege Rus, der in den Folgeminuten zwei weitere Buden nachlegte, als die TuS-Abwehr zunehmend in ihre Einzelteile zerfiel. Erst als den beiden Toptorjäger der Gäste eine Ruhepause vergönnt wurde, stabilisierten wir uns wieder ein wenig, liefen dem konditionell wesentlich stärkeren SVK aber immer mehr hinterher, der die Begegnung dadurch recht mühelos kontrollierte.
So hatten wir Glück, dass sich der Gegner nach der Pause nicht mehr ganz so gnadenlos effektiv vor dem Tor präsentierte wie in Durchgang eins. Nichtsdestotrotz wurde das Ergebnis am Ende noch zweistellig - die höchste Saisonniederlage war es ohnehin. Bei einer Ecke von rechts passte in der Mitte die Zuteilung nicht, Nikola Gries kam am langen Pfosten völlig frei zum Kopfball und traf per Aufsetzer ins lange Eck.

Natürlich macht es absolut keinen Spaß, Woche für Woche abgeschossen zu werden, wie es in dieser Phase der Fall ist. Allerdings war mit der aktuellen Besetzung gegen solch einen Gegner auch nicht viel mehr drin. Ein Silberstreif am Horizont lässt sich im Moment auch nicht wirklich erkennen, da auch in den kommenden Wochen die Herausforderungen kaum einfacher werden und nun auch noch Christian Maier aus beruflichen Gründen für den Rest der Saison ausfällt. Dennoch dürfen wir die Lust am Fußball nicht verlieren, schließlich wollen wir die Runde noch ordentlich zu Ende bringen, um in der Sommerpause die Kräfte neu zu sammeln. Und auch, wenn es am Ende nur der siebte Platz werden sollte, war es immer noch eine klasse Spielzeit unserer Mannschaft, die ihr zuvor keiner zugetraut hätte. Alleine schon, mehr Spiele gewonnen als verloren zu haben, was bereits feststeht, ist definitiv als Erfolg zu werten und die Tabellenführungen in der Hinrunde setzen dem Ganzen dann noch die Krone auf.

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Reserve geht weiter auf dem Zahnfleisch

TuS Sommerkahl II - TSV Eintracht Rottenberg 0:6 (0:2)

Aufstellung TuS: T. Glaab - T. Imgrund, A. Völker (31. D. Otten), S. Koch, F. Völker - C. Maier, S. Glaab - S. Otten, H. Magel (57. M. Gerhard), L. Kraus (C) - N. Hofmann

Tore: 0:1 L. Streller (27.), 0:2 C. Nerl (33.), 0:3 L. Streller (55.), 0:4 L. Streller (77.), 0:5 L. Streller (84.), 0:5 C. Schäfer (86., FE);

Aufgrund der weiter verschärften Personallage war erneut viel Improvisationstalent vonnöten, um eine zweite Mannschaft auf die Beine zu stellen. Gerade einmal 25 Spieler standen für beide Teams zur Verfügung, wobei Julian Steigerwald krankheitsgeplagt lediglich für den absoluten Notfall zur Verfügung stand. Hätte einer der angeschlagenen Spieler aus der ersten Mannschaft kurzfristig noch passen müssen, hätte wohl sogar ein Akteur aus der Anfangsformation der zweiten dort beginnen müssen.
Alleine in der B-Klasse mussten wir im Vergleich zur Vorwoche wieder die halbe Mannschaft neu aufstellen. Christian Völker, Christian Geissler, Christian Staab, Felix Maier, Davide Carpanzano und Patrick Schwarzkopf fehlten. Hinzu kamen zum einen Thomas Imgrund, Alex Völker, Daniel Otten, Sascha Koch, Marco Gerhard (der aufgrund einer Verletzung nur als Feldspieler einsetzbar war) und Nils Hofmann. Darüber hinaus feierte A-Jugendspieler Samuel Otten nur einen Tag nach seinem 18. Geburtstag - noch leicht angeschlagen - direkt sein Debüt und sorgte damit für das erste Vater-Sohn-Gespann beim TuS seit dem letzten Einsatz von Peter Dorn vor viereinhalb Jahren gegen Mensengesäß. Im Laufe der Partie mussten wir zudem weitere Einbußen hinnehmen, als zunächst Alex Völker mit Oberschenkelproblemen bereits in der ersten Halbzeit ausgewechselt werden mussten. In der zweiten Hälfte mussten wir phasenweise zu zehnt dagegenhalten, als erst Heiko Magel nicht mehr weiterspielen konnte und Marco Gerhard noch nicht zur Einwechslung bereits war, wenig später Daniel Otten einen Ball unglücklich ans Auge - und davon ein hübsches Veilchen - bekam und minutenlang behandelt werden musste.
In der Aufstellung versuchten wir zunächst einmal wieder, das Zentrum zu stärken. Alex Völker und Sascha Koch bildeten die Innenverteidigung, während Christian Maier - der letzte verbliebene vom magischen Christian-Quartett der Vorwoche - neben Steffen Glaab ins defensive Mittelfeld rückte. Thomas Imgrund ersetzte Christian Völker auf der rechten Seite. Goalgetter Nils Hofmann stürmte für den verletzten Davide Carpanzano und Samuel Otten kam anstelle von Felix Maier über die rechte Seite.

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Desolate Vorstellung im ersten Abschnitt

FSV Glattbach II - TuS Sommerkahl II 7:1 (4:0)

Aufstellung TuS: T. Glaab - C. Völker, C. Geissler, C. Maier, F. Völker - S. Glaab, C. Staab - F. Maier, H. Magel, L. Kraus (C) - D. Carpanzano (65. P. Schwarzkopf);

Tore: 1:0 M. Kleiner (14.), 2:0 M. Kleiner (17.), 3:0 M. Kleiner (24.), 4:0 M. Kleiner (27.), 5:0 M. Kleiner (57.), 6:0 E. Coerten (59.), 6:1 D. Carpanzano (65.), 7:1 M. Kleiner (85.);

Rot: C. Staab (30.);

Das vor der Runde formulierte Saisonziel unserer zweiten Mannschaft, alle Spiele zu absolvieren, geriet vor der Partie in Glattbach in große Gefahr. Mit Dirk Wollinger, Alex Völker, Leon Schickling, Michael Dorn, Kevin Krämer, Thomas Imgrund, Michael Schnetter, Matthias Schlämmer, Danny Otten und Nils Hofmann fiel aus verschiedenen Gründen beinahe das komplette Aufgebot der vergangenen Woche aus und alleine in der Startformation mussten ganze acht Spieler ersetzt werden. Unser Betreuer Matthias Völker stand also unter der Woche vor einer Mammutaufgabe, die er unter viel Schweißtreiben letztlich lösen konnte.
So sagten einige Spieler sogar kurzfristig Termine ab, um eine Absage zu verhindern und mit Christian Völker, Christian Geissler, Felix Maier und Heiko Magel standen gleich mehrere Akteure nach mehrmonatiger Pause zum ersten Mal 2019 wieder auf dem Platz. Auch Shukri Mall Ali hätte gerne wieder ausgeholfen, musste krankheitsbedingt allerdings kurzfristig passen. Darüber hinaus kam mit Tino Glaab bereits der 39. Spieler in dieser Saison für unsere Reserve zum Einsatz, alleine schon der . auf der Torwartposition. Zur Abwechslung allerdings dieses Mal sogar ein gelernter Torwart. Wieder zur Mannschaft stießen außerdem Frank Völker und Christian Staab, sowie Davide Carpanzano, der testen sollte, ob sein Oberschenkel noch Probleme macht. Außerdem verstärkte Patrick Schwarzkopf in der zweiten Halbzeit unsere Truppe und verschaffte Davide so eine kleine Pause.

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Fahrlässiger Chancenwucher bringt TuS II in Bedrängnis

TuS Sommerkahl II - FV Viktoria Brücken II 2:1 (1:0)

Aufstellung TuS: D. Wollinger - A. Völker, L. Schickling, S. Glaab - M. Dorn, C. Maier - K. Krämer (46. T. Imgrund), M. Schnetter, L. Kraus (C) - M. Schlämmer (70. D. Otten), N. Hofmann

Tore: 1:0 M. Schlämmer (36.), 2:0 T. Imgrund (61.), 2:1 M. Ferraro (74.);

Unsere zweite Mannschaft konnte größtenteils auf die gleiche Mannschaft zurückgreifen wie am vorherigen Sonntag. Lediglich Frank Völker, Christian Staab und Patrick Schwarzkopf mussten ausgetauscht werden, ebenso Philipp Lenk, der dieses Mal im Kader der ersten Mannschaft stand, durch Kevin Krämer allerdings bereits gleichwertig ersetzt werden konnte.
Auf der Gegenseite waren neben Kevin gleich fünf weitere Spieler neu mit von der Partie. Kapitän Dirk Wollinger war wieder mit an Bord, diesmal allerdings nicht als Torjäger gefragt, sondern zwischen den Pfosten anstelle von Frank. Davor verteidigten wir diesmal mit einer Dreierkette mit Leon Schickling im Zentrum, für den Michael Dorn ins Mittelfeld rückte. Neben Michael agierte statt Patrick diesmal USA-Rückkehrer Christian Maier. Goalgetter Danny Otten war diesmal wieder in seiner Paraderolle als Edeljoker gefragt, für ihn stürmte Toptorschütze Nils Hofmann nach ausgestandener Verletzung. Matthias Schlämmer rückte als zweiter Stürmer daneben, für ihn kam Michael Schnetter nach seiner Geburtstagsauszeit auf der Zehnerposition wieder zurück in die Mannschaft. Thomas Imgrund komplettierte als Ersatzspieler den Kader.

So gingen wir insgesamt recht gut aufgestellt in die Partie gegen den ersatzgeschwächten Tabellenzwölften, gegen den endlich einmal wieder ein Sieg her sollte, nachdem unsere zweite Mannschaft zuletzt erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge ohne Dreier geblieben war. So übernahmen wir auch direkt die Initiative. Allerdings fehlte von Beginn an ein ordentlicher Schluck Zielwasser bei unseren Offensiven. Nils Hofmann setzte einen ersten Versuch aus halbrechter Position über die Querlatte.
In der Folge ließen wir teils klarste Möglichkeiten kläglich liegen. Matthias Schlämmer wurde in zentraler Position zehn Meter vor dem Kasten in Szene gesetzt, wo er sich den Ball freistehend zunächst gut zurechtlegte, dann allerdings das Leder übers Gehäuse drosch. Michael Schnetter scheiterte zunächst mit einem Schuss von der Strafraumkante, wenig später zeigte er nach einer Ecke von Kevin Krämer eine starke Volleyabnahme, fand allerdings auch damit nicht sein Ziel.
Erst zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff brach der Bann. Lukas Kraus brachte eine Flanke von links an den langen Pfosten, wo Matthias die Hereingabe per Kopf ins kurze Eck drückte. So richtig platzte der Knoten dennoch nicht, auch in der Folge blieben wir extrem ineffektiv im Abschluss. Auf der Gegenseite blieb Brücken allerdings auch über die gesamte erste Hälfte hinweg sehr blass. Zwar boten sich den Gästen immer wieder Räume zum Kontern, unser Defensivverbund stand aber sehr stabil und unterband die gegnerischen Angriffe meist schon vor der Gefahrenzone.
Erwähnenswert war in der ersten Hälfte jedoch in jedem Fall noch eine Aktion von Viktoria-Spieler Alexander Staab. Nachdem eine Flanke von Steffen Glaab im Toraus gelandet war und sich beide Mannschaften ohne weiteren Kommentar bereits auf den nachfolgenden Abstoß einstellten, berichtete Staab dem Schiedsrichter, er habe den Ball noch berührt und folglich müsse es Eckstoß geben. Diese sportliche Fairness wollen wir an dieser Stelle noch einmal herausheben, davor kann man wirklich nur den Hut ziehen.

Mit dem Seitenwechsel kam Thomas Imgrund für Kevin in die Begegnung und gab auf der rechten Seite gleich mächtig Gas. Rund eine Viertelstunde später belohnte er sich dafür direkt mit seinem ersten Saisontreffer, den er selbst mit einer Kopfballablage auf Nils vorbereitete. Letzterer brachte trotz elfmeterwürdigen Haltens seines Gegenspielers die Kugel noch zurück zu Thomas, der sie anschließend in den rechten Winkel grätschte. Allerdings monierten auch die Brückener hier eine Abseitsstellung von Thomas bei der vorhergehenden Flanke von Lukas. Sicherlich schwierig zu sehen und aufgrund unterschiedlicher Sichtweisen nicht endgültig zu klären, laut Schiedsrichter Leon Kempf aber war der Treffer regulär.
Hoffte man, dass es mit dem 2:0 endgültig in die richtige Richtung ging, sah man sich leider getäuscht. Auch weiterhin verpassten wir es, durch einen höheren Vorsprung für Sicherheit zu sorgen. Leon Schickling konnte sich durch die gesamte Verteidigungslinie der Brückener dribbeln, aus spitzem Winkel aber nur den Außenpfosten treffen. Ebenfalls einen Pfostenschuss verzeichnete Michael Dorn aus halblinker Position. Stattdessen erzielte Gäste-Goalgetter Marco Ferrera mit seinem 13. Saisontor eine Viertelstunde vor dem Ende noch den Anschlusstreffer, nachdem er seinen Gegenspieler im Strafraum abschütteln konnte und eiskalt ins kurze Eck verwandelte.
In der Folge begannen wir plötzlich nervös zu werden. Hatten wir hinten zuvor so gut wie nichts zugelassen, begannen wir nun in einigen Situationen zu schwimmen. Ganz nahe am Ausgleich war die Viktoria nach einem in den Strafraum gehobenen Freistoß, als sie glücklicherweise nur die Latte trafen. Auf der Gegenseite ließen wir weiter die Hundertprozentigen liegen. Matthias hätte aus halblinker Position wiederum nur noch einschieben müssen, setzte den Ball allerdings am langen Pfosten vorbei. Lukas schloss aus zentraler Position freistehend zu überhastet ab und setzte das Leder in die Arme des Keepers. Diese Liste ließe sich noch eine ganze Weile so fortsetzen. Zudem hatten wir etwas Pech, dass die eine oder andere elfmeterwürdige Attacke, speziell gegen Nils, nicht geahndet wurden. Am Ende fuhren wir aber den Sieg nach Hause, auch wenn wir es uns sehr viel einfacher hätten machen können.

Zwar geht der Erfolg insgesamt auf jeden Fall in Ordnung, da der TuS über weite Strecken die klar spielbestimmende Mannschaft war. Dennoch hatten wir am Ende Glück, dass unser maßloser Umgang mit den eigenen Chancen nicht bestraft wurde. Nachdem wir bereits in den ersten beiden Spielen dieses Jahres mit diesem Problem zu kämpfen hatten und auch aus diesem Grund nur einen Punkt aus diesen mitnehmen konnten, half noch nicht einmal die Rückkehr unseres Torjägers Nils Hofmann und dem bis dato in jeder Partie erfolgreichen Michael Schnetter, um wieder effektiver vor dem Kasten zu werden. Letzterer wird aufgrund eines längeren Auslandsaufenthalts zudem in dieser Runde nicht mehr zur Verfügung stehen. Gegen Glattbach muss dies zwingend wieder besser werden, da uns hier auch wieder ein ganz anderes Kaliber erwartet.